Die Geschichte des ESV

Vom Hirten- zum Spitzensport

Die Wurzeln des Schwingens sind nicht eindeutig zu datieren. Eine erste Darstellung aus dem 13. Jahrhundert, in der Kathedrale in Lausanne, zeigt bereits die typische Art, Griff zu fassen.

In der Zentralschweiz und im Mittelland gehörte der Hosenlupf zum festen Bestandteil der Festkultur. An zahlreichen Alp- und Wirtshausfesten wurde um ein Stück Hosentuch, ein Schaf oder um andere Naturalien geschwungen. Der Ruhm des Sieges zählte dabei weit mehr als der eigentliche Preis.

Im 19. Jahrhundert brachten denkwürdige Schwingfeste und ambitionierte Sportlehrer das Schwingen in die Städte. So entstand aus dem ursprünglichen Spiel der Hirten und Bauern ein Nationalsport, der alle Schichten umfasst. 

Das Anschwingen des Eidgenössisches Schwingerverbands (ESV) ging am 11. März 1895 über das Sägemehl. Damals wurde der Verband in Bern gegründet.

Der Mitgliederanstieg über die Jahre ist eindrücklich: Waren es 1914 erst 3411 Mitglieder, so zählte der Verband 1944 bereits 13 100. Heute darf der ESV auf die Unterstützung von über 50 000 Schwingerfreunden zählen.

Der ESV besteht aus folgenden fünf Teilverbänden:

In den letzten paar Jahren haben Schwingfeste eine hohe Popularität erreicht. Schwingen ist eine moderne Sportart, welche die urchige Herkunft bewahren konnte und als typische Schweizer Sportart gilt.