Thomas Sutter und Martin Hersche sind neu nicht nur Siegermuni-Paten, sondern standen zudem Modell für die EJSF2020-Skulptur, die auf dem Verkehrskreisel «Rank» in Appenzell den Grossanlass am 30. August 2020 ankündet. Die rund 3 Meter hohe und zirka 1.5 Tonnen schwere Statue wurde aus Bergmammutholz gefertigt. Der betreffende Baum beim Spital Walenstadt musste vergangenen Sommer aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Nach dem Transport des Stammes gen Stadtsägerei St. Gallen, nahm die EJSF-Statue in den vergangenen Monaten unter den Händen der Holzbildhauer Dominik Hollenstein und Guido Neff die gewünschten Konturen an.

Unverkennbare Gesichtssilhouetten

«Das Mammutholz ist sehr schnitzig und eignet sich gut zur Bearbeitung für Skulpturen. Zudem weist es einen äusserst geringen Holzschwund auf», freut sich Dominik Hollenstein. Nichts desto trotz bedeutete seine Aufgabe Knochenarbeit: In einer ersten Phase bearbeitete der Bildhauer den 10-Tonnen-Klotz ziemlich grobschlächtig mit der Motorsäge. «Immer wieder kamen im Stamm Äste zum Vorschein. Die eigenen Pläne gilt es dann diesen natürlichen Gegebenheiten unterzuordnen. So habe ich die Körperdrehungen des Schwingerpaares sukzessive dem Stamm angepasst.» Ebenfalls sehr wandlungsfähig ist die Färbung des Holzes. «Innerhalb eines Monates wechselt der rötliche Farbton des frischbearbeiteten Mammutholzes in ein erdiges Braun», weiss Dominik Hollenstein. Damit die Statue einen unverkennbaren Appenzeller Bezug hat, sassen Martin Hersche und Thomas Sutter je zwei Stunden Modell. Das Resultat erstaunt: Beim hölzigen Schwingerpaar sind deutlich die Gesichtssilhouetten der beiden Spitzenschwinger auszumachen.